Private Equity Executive Search für den Mid-Market im DACH-Raum

Cases
CFO für familiengeführtes Maschinenbauunternehmen
Mandant
Familienunternehmen
Branche
Industrial Tech
Größe
1.500 Mitarbeiter
  • Erfahrener CFO im industriellen Maschinenbau. Versteht projektbasierte Umsatzrealisierung, Working-Capital-Zyklen und kapitalintensive Bilanzen.
  • Hat Finanzfunktionen in etablierten Mittelstandsunternehmen modernisiert: strukturiertes Controlling, Planungsprozesse und Management-Reporting eingeführt.
  • Versiert in der Finanzierung von organischem Wachstum und Akquisitionen, einschließlich Bankbeziehungen und alternativer Finanzierungsinstrumente.
  • Kommuniziert transparent mit der Eigentümerfamilie und schafft Vertrauen durch Zuverlässigkeit, gesundes Urteilsvermögen und einen langfristigen Blickwinkel.
Cases
Chief of Staff für PE-gestütztes Mittelstands-MedTech-Unternehmen
Mandant
PE-Portfoliounternehmen
Branche
Consumer & Health
Größe
350 Mitarbeiter
  • Hintergrund in der Strategieberatung kombiniert mit operativer Erfahrung in Life-Science-Umgebungen.
  • Treibt strategische Initiativen voran, bereitet Entscheidungen vor und sorgt für konsequente Umsetzung im gesamten Unternehmen.
  • Erfahren in der Gestaltung der Schnittstelle zwischen Vorstand, Senior Management und der Belegschaft.
  • Hat bereichsübergreifende Prioritäten in F&E, Regulatorik, Vertrieb und Operations parallel koordiniert.
  • Diskret, strukturiert und zuverlässig. Erarbeitet sich Vertrauen und Glaubwürdigkeit auf allen Ebenen des Unternehmens, ohne auf formale Autorität angewiesen zu sein.
Cases
Director Sales für spezialisierten B2B-Händler
Mandant
Familienunternehmen
Branche
Industrial Tech
Größe
280 Mitarbeiter
  • Starke Erfolgsbilanz im technischen B2B-Vertrieb. Idealerweise aus Distribution, Komponenten oder industriellem Handel im DACH-Raum.
  • Hat Key-Account-Programme entwickelt und Vertriebsteams von reaktivem zu strukturiertem und proaktivem Kundenmanagement geführt.
  • Fokus auf Preisdisziplin und Margenbewusstsein statt auf reines Umsatzvolumen.
  • Motivierende Führungsperson, die eine traditionelle Vertriebsorganisation durch einen Prozess des Wandels und der Modernisierung begleitet.
Cases
Head of Finance für gründergeführtes Health-Tech-Unternehmen
Mandant
Privatunternehmen
Branche
Consumer & Health
Größe
120 Mitarbeiter
  • Erste Finance-Besetzung in einem wachsenden Unternehmen. Hat Controlling-, Reporting- und FP&A-Strukturen von Grund auf aufgebaut.
  • Versteht SaaS- oder abonnementbasierte Health-Geschäftsmodelle. Vertraut mit ARR, LTV/CAC und kohortenbezogener Analyse.
  • Hat Fundraising-Prozesse unterstützt, einschließlich Datenraum-Vorbereitung, Finanzmodellierung und Investorengerächen.
  • Pragmatisch und hands-on. Liefert Ergebnisse mit begrenzten Ressourcen und wartet nicht auf ideale Bedingungen.
Cases
VP Operations für ausgelagerte Facility-Management-Plattform
Mandant
PE-Portfoliounternehmen
Branche
Business Services
Größe
450 Mitarbeiter
  • Solider Hintergrund im Facility Management oder Multi-Standort-Felddienst. Gutes Verständnis operativer Kostenstrukturen.
  • Hat Lean-Methoden oder Operational-Excellence-Programme in geografisch verteilten Teams eingeführt.
  • Setzt klare KPIs, fördert Verantwortlichkeit und steigert Margen ohne Abstriche bei der Servicequalität.
  • Geachtet von Mitarbeitern an der Front und Führungskräften gleichermaßen. Setzt Effizienzmaßnahmen klar und pragmatisch um.
Cases
Chief Revenue Officer für vertikales SaaS-Unternehmen mit Fokus DACH-Markteintritt
Mandant
Privatunternehmen
Branche
Software & Digital
Größe
200 Mitarbeiter
  • Nachgewiesene CRO- oder VP-Sales-Erfahrung in B2B-SaaS mit Fokus auf DACH-Enterprise-Accounts und komplexe Vertriebszyklen.
  • Hat Outbound-Vertriebsteams aufgebaut und geführt sowie strukturiertes CRM- und Pipeline-Management eingeführt.
  • Erfahrung beim Upmarket-Move von SMB zu Mid-Enterprise. Passt Go-to-Market-Ansatz, Preisgestaltung und interne Prozesse entsprechend an.
  • Führt mit Vorbild. Aktiv in wichtigen Deals involviert und entwickelt gleichzeitig die Teamfähigkeiten weiter.
Cases
CFO für PE-gestützten Industriedienstleister in der Restrukturierung
Mandant
PE-Portfoliounternehmen
Branche
Industrial Tech
Größe
350 Mitarbeiter
  • Restrukturierungs- und Turnaround-Erfahrung als CFO: Liquidität stabilisiert, Finanzierungen neu verhandelt und Komplexität unter Druck gemanagt.
  • In der Lage, Controlling- und FP&A-Strukturen innerhalb kurzer Zeit von Grund auf aufzubauen.
  • Erfahren in der Zusammenarbeit mit PE-Gesellschaftern: Gläubigermanagement, Covenant-Compliance und Exit-Vorbereitung.
  • Gefasst und zuverlässig in schwierigen Situationen. Hält das Management-Team fokussiert und informiert den Aufsichtsrat klar und rechtzeitig.

In a nutshell

  • Private Equity Executive Search ist die exklusive Direktsuche nach Führungskräften für Beteiligungsgesellschaften und deren Portfoliounternehmen.
  • 65 Prozent der Private-Equity-Häuser berichten von einem CEO-Wechsel während der Halteperiode, 55 Prozent dieser Wechsel erfolgen ungeplant.
  • Wir von 2P Partners besetzen Schlüssel- und C-Level-Positionen zu 100 Prozent im Mid-Market der DACH-Region, aus München und Frankfurt am Main.
  • Über 90 Prozent der von uns platzierten Persönlichkeiten sind nach 24 Monaten noch im Unternehmen.

Führung ist im Beteiligungsgeschäft kein weicher Faktor, sondern der Hebel, an dem die Rendite hängt. Hier erfahren Sie, wie sich Private Equity Executive Search von klassischer Personalberatung unterscheidet, welche Positionen wann im Investmentzyklus zu besetzen sind, wie unser Prozess abläuft und woran Sie einen geeigneten Partner erkennen.

Was ist Private Equity Executive Search?

Private Equity Executive Search ist die exklusive, diskrete Direktansprache von Führungskräften für Beteiligungsgesellschaften und deren Portfoliounternehmen (Portfolio Companies). Auftraggeber ist entweder der Investor selbst oder das Portfoliounternehmen, das Mandat richtet sich am Investment Case aus.

Die Disziplin unterscheidet sich vom allgemeinen Executive Search vor allem durch ihren Bezugsrahmen. Nicht die Stellenbeschreibung definiert das Profil, sondern die Wertsteigerungsthese: Ein Buy-and-Build-Fall verlangt einen anderen CEO als ein Carve-out oder ein Turnaround. Die Suche läuft dabei fast immer retainerbasiert und exklusiv, weil nur so die nötige Recherchetiefe und Vertraulichkeit erreicht wird.

Was unterscheidet Private Equity Executive Search von klassischer Executive Search?

Der Unterschied liegt in Taktung, Erfolgsmaßstab und Kandidatenprofil. Ein allgemeines Suchmandat endet mit der Vertragsunterschrift, ein PE-Mandat wird daran gemessen, ob die Führungskraft den Investment Case über die Halteperiode trägt.

KriteriumAllgemeiner Executive SearchPrivate Equity Executive Search
BezugsrahmenStellenprofil und OrganigrammInvestment Case und Wertsteigerungsplan
TaktungPersonalplanung des UnternehmensDeal-Zyklus, oft unter Zeitdruck
KandidatenprofilFachliche Passung zur RollePassung zu Rolle, Phase und Eigentümerstruktur
VergütungsmodellFixum, Bonus, gegebenenfalls LTIManagement-Beteiligung mit Eigeninvest und Exit-Erlös
DiskretionSituativ erforderlichRegelfall, häufig bei laufendem Mandat
Off-Limits-ReichweiteDer Auftraggeber selbstDas gesamte Portfolio des Fonds
EntscheidungsprozessHR, Fachbereich, mehrere RundenDeal Team, Operating Partner, Gesellschafter, wenige Tage
ErfolgsmaßstabBesetzungWirkung über die Halteperiode
AuftraggeberlogikHR und FachbereichInvestor, Beirat, Gesellschafter

Hinzu kommt ein Erfahrungsunterschied auf Kandidatenseite: Executive Talent aus dem Konzernumfeld ist Stäbe, Budgets und Prozesse gewohnt. Im Mid-Market entscheidet dagegen die Fähigkeit, mit knappen Ressourcen selbst umzusetzen und gleichzeitig gegenüber Investoren belastbar zu berichten. Genau diese Differenz übersehen Suchprozesse, die primär Lebensläufe abgleichen.

Der sichtbarste Unterschied liegt in der Vergütung. Führungspositionen in Portfoliounternehmen sind regelmäßig mit Management-Beteiligungsprogrammen verbunden, bei denen die Führungskraft eigenes Kapital einbringt und den wesentlichen Teil ihrer Vergütung erst beim Exit realisiert. Wer eine solche Rolle prüft, bewertet Investmentthese, Verschuldungsstruktur und Zeithorizont des Fonds, bevor Titel und Grundgehalt relevant werden. Ein Suchprozess, der diese Fragen nicht beantworten kann, verliert genau die Kandidaten, auf die es ankommt.

Der letzte Unterschied betrifft die Reichweite von Off-Limits-Vereinbarungen. Wer für einen Fonds sucht, kann dessen Beteiligungen anschließend nicht mehr als Kandidatenquelle nutzen. Bei einem einzelnen Auftraggeber betrifft das ein Unternehmen, bei einem Investor mit zwanzig Beteiligungen einen erheblichen Teil des relevanten Marktes. Wir legen bestehende Sperren vor Mandatsannahme offen, weil sich der tatsächliche Zugang eines Beraters erst daran zeigt.

Welche Führungspositionen besetzen wir im Private-Equity-Umfeld?

Wir besetzen Positionen vom C-Level über VP- und Director-Ebene bis zu funktionalen Schlüsselrollen. Welche Rolle den größten Hebel bietet, hängt weniger vom Organigramm ab als von der Phase, in der sich das Unternehmen befindet. Die folgenden drei Ebenen bilden die Bandbreite ab, in der wir arbeiten.

01

Welche C-Level-Positionen sind in Portfoliounternehmen am häufigsten zu besetzen?

Am häufigsten sind CEO und CFO betroffen, gefolgt von COO und kommerziellen Rollen. Branchenerhebungen zeigen, dass deutlich über die Hälfte der CEOs in PE-gehaltenen Unternehmen innerhalb der durchschnittlichen Halteperiode ausgetauscht wird, ein erheblicher Teil dieser Wechsel ungeplant.
Die CFO-Rolle verändert sich unter Beteiligung besonders stark. Aus einer buchhalterisch geprägten Funktion wird eine Steuerungsfunktion mit Controlling, Reporting, Covenant-Management und Exit-Vorbereitung. Wir besetzen darüber hinaus Rollen wie Chief Revenue Officer, Chief Transformation Officer und Chief of Staff, letztere vor allem dort, wo die Umsetzung des Wertsteigerungsplans an fehlender Verbindung zwischen Strategie und Tagesgeschäft scheitert. In Portfolio Companies mit hoher Add-on-Frequenz kommt zusätzlich die Rolle des Integrationsverantwortlichen hinzu.
02

Wann ist eine Besetzung auf zweiter Führungsebene der bessere Hebel?

Immer dann, wenn die Geschäftsführung trägt, die Umsetzungsebene aber fehlt. Ein Wechsel an der Spitze kostet Zeit und Vertrauen, eine gezielte Verstärkung darunter wirkt oft schneller.
Typische Fälle sind der Aufbau eines strukturierten Vertriebs, die Professionalisierung von Finanzprozessen oder die Integration nach Zukäufen. Heute sind laut Schätzungen über 70 Prozent der Transaktionen Add-ons oder Roll-ups. Das verlagert den Bedarf von der Einzelposition hin zum funktionsfähigen Führungsteam.
03

Welche Rolle spielen Beirat und Aufsichtsrat?

Beirat und Aufsichtsrat sind der institutionalisierte Zugriff des Investors auf Führungsqualität. Sie entscheiden über CEO-Nachfolge, Zielkorrekturen und die Frage, wann nachgesteuert wird.
Gerade im Mittelstand sind diese Gremien häufig historisch besetzt und selten auf die neue Eigentümerlogik ausgerichtet. Eine gezielte Ergänzung um Persönlichkeiten mit Transaktions-, Sektor- oder Transformationserfahrung, etwa aus Private Equity, Venture Capital oder operativer Konzernverantwortung, schafft Entscheidungsfähigkeit, bevor Probleme eskalieren. Wir begleiten diese Besetzungen im Rahmen unserer Board Advisory.

Wann im Investmentzyklus sollten Führungspositionen besetzt werden?

Idealerweise beginnt die Auseinandersetzung mit Führung vor dem Closing, nicht danach. Jede Phase des Zyklus stellt andere Anforderungen an dieselbe Position, und wer den Bedarf erst bemerkt, wenn die Zahlen abweichen, verliert Monate. Die folgenden vier Phasen strukturieren unsere Zusammenarbeit mit Investment Teams und Operating Partners.

Was leistet Management Due Diligence vor dem Closing?

Management Due Diligence, auch Human Capital Due Diligence, beantwortet die Frage, ob das vorhandene Team den Investment Case tragen kann. Das Ergebnis fließt in Bewertung, Verhandlung und Hundert-Tage-Planung ein.
Der Reifegrad im Markt ist hier deutlich gestiegen: 97 Prozent der PE-Häuser setzen inzwischen externe Interviewer oder formale Assessments bei der CEO-Bewertung ein, gegenüber 61 Prozent im Jahr 2018. Wer vor dem Closing weiß, welche Lücke im Team besteht, kann die Suche parallel zur Transaktion aufsetzen statt reaktiv danach.
Hier setzen wir mit unserer Human Capital Due Diligence an: Wir analysieren Führungsstrukturen, Organisationsdesign sowie Key-Man-Risiken in Transaktions- und Transformationsphasen, um Ihr Investment von Anfang an abzusichern.

Warum entscheiden die ersten 100 Tage nach dem Closing?

Weil in diesem Zeitraum Erwartungen, Berichtslinien und Prioritäten festgelegt werden. Was hier nicht geklärt wird, wird später teuer korrigiert. Kritisch ist die Kombination aus Führungswechsel und Integrationsdruck. Ungeplante CEO-Wechsel verlängern Branchenschätzungen zufolge die Halteperiode, knapp die Hälfte sieht zusätzlich eine geringere Rendite. Eine geordnete Besetzung mit klarem Mandat ist deshalb günstiger als eine schnelle.

Wie verändert sich der Führungsbedarf in der Value-Creation-Phase?

Er verschiebt sich von Stabilisierung zu Skalierung. Aus der Frage, wer das Unternehmen im Griff hat, wird die Frage, wer es größer und profitabler macht.
Die mediane Halteperiode ist inzwischen auf sechs Jahre gestiegen und hat sich damit im Vergleich zum Beginn des Jahrhunderts verdoppelt. Längere Haltedauern bedeuten Strategiewechsel im laufenden Investment. Führungsteams, deren Anreize noch an der ursprünglichen These hängen, werden dabei zum Bremsklotz. Wir prüfen in dieser Phase, ob das bestehende Team die revidierten Ziele tragen kann, und ergänzen gezielt statt pauschal auszutauschen.

Welches Führungsteam braucht ein Unternehmen vor dem Exit?

Eines, das den Käufer überzeugt, ohne vom Verkäufer abhängig zu sein. Käufer bewerten die Belastbarkeit des Managements mit, nicht nur die Zahlen.
Praktisch heißt das: verlässliches Reporting, dokumentierte Prozesse und eine zweite Reihe, die den Betrieb auch nach dem Eigentümerwechsel trägt. Branchenumfragen zufolge gestaltet sich die Käufersuche derzeit für knapp jeden zweiten Marktteilnehmer als schwierig. Umso stärker wirkt ein Managementteam, das ohne Sonderregelungen weiterarbeitet.

Wie läuft ein Suchmandat bei uns ab?

In drei Schritten: Mandat definieren, Markt erschließen und bewerten, Abschluss sichern und Einstieg begleiten. Dabei sichert ein durchgehend fester Ansprechpartner vom ersten Gespräch bis zum Abschluss die Kontinuität. Die folgenden Phasen beschreiben, was in unserem Recruitment Process in jedem Schritt tatsächlich passiert.

01

Wie definieren wir gemeinsam das Anforderungsprofil?

Vor der ersten Ansprache stimmen wir mit Deal Team, Operating Partners und Gremium die Erfolgskriterien und das Kandidatenprofil ab. Ohne diese Klärung sucht jeder Beteiligte etwas anderes.
Wir arbeiten dabei entlang der Frage, was die Person in den ersten zwölf Monaten erreichen muss, nicht entlang einer Liste von Anforderungen. Aus dieser Zielbeschreibung leiten sich Sektorerfahrung, Führungsstil und Eigentümerkontext ab. Das Ergebnis ist ein schriftliches Profil, an dem sich später jede Kandidatenbewertung messen lässt.
02

Wie identifizieren und sprechen wir passive Kandidaten an?

Über systematisches Mapping des relevanten Marktes für Executive Talent und persönliche Direktansprache. Die passenden Persönlichkeiten suchen in aller Regel nicht aktiv.
Hinter einer Besetzung im Executive Search steht typischerweise eine Longlist von 80 bis 150 identifizierten Personen. Dieser Aufwand rechnet sich nur im Exklusivmandat. Wir gehen dabei bewusst über die sichtbaren Kandidaten hinaus und sprechen auch Profile an, die auf den ersten Blick nicht in die Zielbranche fallen, fachlich aber genau die geforderte Situation kennen.
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Wie prüfen wir Eignung und Persönlichkeit?

Durch persönliche Urteilsbildung, geschärft durch KI-gestützte Diagnostik sowie anerkannte Personality Assessments wie SHL, Hogan oder Traitwise, entscheidet sich bei der fachlichen Eignung vor allem die Persönlichkeit und Situationspassung. Der Bedarf dafür ist belegbar, da laut Branchenanalysen 55 Prozent der CEO-Wechsel in PE-Portfolios ungeplant erfolgen.
Solche Wechsel entstehen selten aus fehlendem Fachwissen. Sie entstehen, wenn das gezeigte Führungsverhalten nicht zum Tempo, der Eigentümerlogik oder der aktuellen Transformationsphase passt. Wir prüfen deshalb Urteilsvermögen, Umgang mit Zielkonflikten und Verhalten unter Druck und legen unsere Einschätzung offen dar, auch wenn sie unbequem ist.
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Wie begleiten wir Vertragsabschluss und Onboarding?

Wir unterstützen bei Referenzeinholung und Verhandlung und bleiben nach dem Einstieg im Kontakt. Der Abschluss ist der Moment, in dem das Risiko beginnt, nicht endet.
Nur ein Viertel der Portfoliounternehmen verfügt über Nachfolgeprogramme, weniger als zwei von fünf führen regelmäßige Leistungsbeurteilungen durch. Wir schließen diese Lücke im ersten Jahr durch strukturierte Rückkopplung zwischen Investor, Gremium und neuer Führungskraft. Über 90 Prozent der von uns platzierten Persönlichkeiten sind nach 24 Monaten noch im Unternehmen.

Wie stellen wir Diskretion in sensiblen Suchprozessen sicher?

Durch anonymisierte Marktansprache, klar geregelte Informationswege und einen eng begrenzten Kreis von Beteiligten. Vertraulichkeit ist im Beteiligungsgeschäft kein Zusatz, sondern Voraussetzung.

Sensibel sind vor allem drei Konstellationen: die Nachbesetzung einer noch besetzten Position, eine Suche während laufender Transaktionsgespräche und die Ansprache von Kandidaten, deren Wechselbereitschaft ihrem Arbeitgeber nicht bekannt ist.

Wir arbeiten in diesen Fällen ohne Nennung des Mandanten in der Erstansprache und stimmen jede Offenlegung vorab mit unseren Auftraggebern ab. Damit folgen wir den Qualitätsgrundsätzen des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU), welche Exklusivität und Vermeidung von Doppelansprachen ausdrücklich fordern.

Wie lange dauert die Besetzung einer C-Level-Position?

Im Mittelstand liegt die übliche Suchdauer in der Regel bei 12 bis 18 Wochen von der Beauftragung bis zur Vertragsunterschrift. Hinzu kommt die Kündigungsfrist des Kandidaten, die auf Geschäftsführungsebene häufig sechs Monate beträgt.

Realistisch sollten Sie also mit sechs bis zwölf Monaten bis zum tatsächlichen Amtsantritt planen. Beschleunigen lässt sich vor allem der Anfang: Wer Anforderungsprofil und Entscheidungsgremium vor dem Start klärt, verkürzt den Prozess spürbar. Wo diese Zeit fehlt, können Interim-Lösungen die Lücke überbrücken, ohne die eigentliche Suche unter Druck zu setzen.

Warum 2P Partners?

Weil wir uns bewusst auf einen Ausschnitt des Marktes beschränken: Mid-Market, DACH, Führungs- und Schlüsselpositionen. Diese Fokussierung ist der Grund, warum wir Marktkenntnis und Zugang in einer Tiefe anbieten können, die breiter aufgestellte Häuser in diesem Segment selten erreichen. Zwei Punkte prägen unsere Arbeit besonders.

Was bedeutet „Placing Personalities“ konkret?

Wir besetzen nach Persönlichkeit und Situation, nicht nach Profil. Ein Lebenslauf beschreibt die Vergangenheit, über den Erfolg entscheidet, wie jemand in der konkreten Phase führt.

Praktisch heißt das: Wir fragen zuerst, in welcher Situation Ihr Unternehmen steht, und leiten daraus ab, welcher Führungstyp trägt. Ein Aufbauprofil ist selten das richtige für eine Sanierung, ein Sanierer selten das richtige für eine Skalierung. Unsere Einschätzung stützen wir auf persönliches Urteil, geschärft durch KI-gestützte Diagnostik.

In welchen Sektoren sind wir zu Hause?

In vier Kernsektoren: Software & Digital, Consumer & Health, Industrial Tech und Business Services. In diesen Feldern kennen wir Geschäftsmodelle, Kennzahlenlogik und Kandidatenmärkte aus laufender Mandatsarbeit.

Geführt wird 2P Partners von den Managing Partnern Sebastian Leonhard und Philipp Paul. Das Unternehmen wurde 2019 gegründet und ist beim Amtsgericht München unter HRB 252791 eingetragen. Wir arbeiten von München und Frankfurt am Main aus.

SektorTypische Suchmandate
Software & DigitalCEO für Skalierungsphasen, CRO, VP Sales, CTO, CFO mit ARR- und SaaS-Metrikerfahrung
Consumer & HealthCEO mit Markenführung, Chief Commercial Officer, Head of Supply Chain, Regulatory- und Qualitätsverantwortung
Industrial TechCEO mit Produktions- und Automatisierungshintergrund, COO, Head of Operations, Werkleitung, Transformationsrollen
Business ServicesCEO für Buy-and-Build, Integrationsverantwortung nach Add-ons, CFO mit Multi-Entity-Erfahrung
FAQ

Häufige Fragen zu Private Equity Executive Search

Retained Search bezeichnet ein exklusives Suchmandat, bei dem das Honorar in Raten über den Prozess verteilt wird. Der Berater sucht dafür ausschließlich für einen Auftraggeber und investiert die volle Recherchetiefe.

Ja. Auftraggeber ist je nach Konstellation die Beteiligungsgesellschaft, das Portfoliounternehmen oder der Gesellschafterkreis. Der Prozess bleibt derselbe, die Abstimmung der Stakeholder unterscheidet sich.

Ja. Wir vermitteln Interim Manager und On-Demand-Experten für Finance und Value Creation, insbesondere zur Überbrückung während einer laufenden Festbesetzung.

Der deutsche Personalberatungsmarkt lag 2025 bei 2,7 Milliarden Euro, für 2026 erwartet der BDU ein Wachstum von rund 3,0 Prozent auf etwa 2,77 Milliarden Euro. Executive Search macht 79 Prozent des Umsatzes aus.

Marktüblich ist eine vertraglich vereinbarte Nachbesetzungsregelung mit definierter Frist. Die konkreten Bedingungen legen wir vor Beauftragung schriftlich fest.

Unser Fokus liegt zu 100 Prozent auf dem Mid-Market in der DACH-Region. Kandidaten sprechen wir dort an, wo die relevante Erfahrung liegt, auch international.

Wir behandeln alle Kandidateninformationen vertraulich und geben sie ausschließlich nach Zustimmung der betreffenden Person an den Mandanten weiter.

Unser Schwerpunkt liegt auf Private Equity im Mid-Market. Mandate aus dem Venture Capital und von Family Offices übernehmen wir dort, wo die Portfoliounternehmen bereits eine Größe und Reife erreicht haben, die zu unserem Fokus passt.

Sprechen wir über Ihre Führungsentscheidung

Ob Management Due Diligence vor dem Closing, eine vertrauliche Nachbesetzung im Portfoliounternehmen oder die Nachfolge im Familienunternehmen: Der erste Schritt ist ein Gespräch über Ihre Ausgangslage.

Wir melden uns kurzfristig zurück und sagen Ihnen offen, ob und wie wir einen Beitrag leisten können.

Gespräch vereinbaren | info@2p-partners.de | +49 (0) 89 693143360‍

München, Wilhelmstraße 25 | Frankfurt am Main, Oberlindau 3